Wissen wie`s geht!

Wir machen Print besonders!

Neben unseren Bemühungen um perfekte Onlinepräsenzen und große Reichweiten in der Onlinewerbung, sollten die Bemühungen um offline Werbung – wie Flyer, Magazine, Plakate, Broschüren und vieles mehr nicht außer Acht gelassen werden. Denn traditionelle Printmedien sind immer noch beliebt und haben einen nachhaltigen Nutzen für die Werbewirkung beim Kunden.
Damit auch das Werben über herkömmliche Medien wie Flyer, Broschüren etc. einwandfrei funktioniert, möchten wir euch Tipps zur Erstellung der richtigen Druckdatei und vieles Mehr mit auf den Weg geben.

Eure Druckerei in Lübeck

Tipp 6: Wie finde ich die passende Druckerei?

Es ist gar nicht so einfach die passende Druckerei für seine Produkte zu finden. Die große Anzahl, verleitet schnell zu Kurzschlussreaktionen. Doch es muss nicht immer der günstigste, bekannteste oder einfachste Weg der Beste sein. Es ist absolut verständlich, dass man durch die große Auswahl von unterschiedlichsten Anbietern schnell den Überblick verliert. Genau aus diesem Grund, geben wir heute ein paar Softskills für die richtige Entscheidung mit an die Hand.

Was sollte grundsätzlich bei einer Druckerei beachtet werden?

1. Die Seriosität:

Wirkt mein Partner vertrauenswürdig und macht er auf mich anhand seines Auftritts und der Erstkontaktaufnahme einen seriösen Eindruck auf mich? Genau diese Frage, sollte man unbedingt mit einem klaren Ja beantworten. Vertrauen ist das A und O für geschäftliche Beziehungen. Sie müssen sich zu 100% darauf verlassen können, dass Ihr Partner Ihr Produkt so realisiert, wie Sie es sich vorgestellt und gewünscht haben.

2. Die Qualität:

Die Qualität entscheidet über den Erfolg und die Kundenzufriedenheit. Eine sehr gute Druckqualität sollte immer als eine Selbstverständlichkeit angesehen werden. Die Qualität ist neben dem Kundenservice und dem Fachwissen eine weitere Schlüsselkompetenz einer jeden Druckerei. Ein wichtiges Qualitätsmerkmal ist in jedem Fall das Fachpersonal und eine gute Ausstattung. Nur durch das Zusammenspiel von Technik und Kompetenz erhalten Sie ein perfektes Druckprodukt. Fordern Sie immer Muster als Qualitätsmerkmale an und überzeugen Sie sich selbst von der Druckqualität.

Die Qualität und das Knowhow der Mitarbeiter gilt als ein hohes Qualitätsmerkmal in jedem Bereich. Deshalb sollten Sie sich zu jeder Zeit gut aufgehoben und beraten fühlen. Im besten Fall wird Ihnen ein persönlicher Berater zur Seite gestellt, welcher alle Fragen beantwortet, den Prozessablauf erklärt und den Realisierungsplan mit Ihnen bespricht.

3. Der Service:

Zu einem guten und hochwertigen Serviceangebot gehört wie bei der Qualität auch das Fachpersonal. Durch die Kompetenz der Mitarbeiter sollten alle Fragen und Bedürfnisse in persönlichen Gesprächen geklärt werden können. Ihr Berater ist für einen reibungslosen Ablauf und eine optimale Bearbeitung Ihres Auftrags verantwortlich. Neben der Fachkompetenz zählen Timing, Transparenz, Aftersales, Reklamationsmanagement und Verarbeitungsmöglichkeiten wie Buchbindearbeiten oder Veredelungen zu einem optimalen Serviceangebot einer Druckerei.

Das Timing gehört zu einem der wichtigsten Kundenversprechen. Angepeilte Deadlines und Termine sollten immer gut geplant und eingehalten werden. Natürlich können aufgrund von unvorhergesehenen Problemen immer mal wieder Prozessverzögerungen entstehen, diese sollten jedoch immer mit Ihnen als Kunde offen kommuniziert werden, so dass Sie immer über den aktuellen Stand Ihrer Produktion informiert sind. Transparenz ist für uns u.a. die Möglichkeit der Besichtigung der Produktion und die Begleitung des Andrucks. Eine Druckerei, die Ihre Versprechen nicht nur gibt sondern auch hält, lädt Sie gerne zu einer Werksbesichtigung ein.

Sollte eine Druckerei zusätzlich zum Druck Weiterverarbeitungen wie Buchbindearbeiten oder Veredelungen anbieten können, ist es häufig für Sie als Kunde von Vorteil, da Ihr gesamter Produktionsprozess Inhouse gefertigt werden kann und sich nicht selten daraus Zeit- und Kostenersparnisse ergeben. Sollte es, was wir nicht hoffen wollen, zu einer Reklamation kommen, ist es wichtig, dass Sie als Kunde auf ein offenes Ohr stoßen und eine lösungsorientierte Bearbeitung gewährleistet ist.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einer Onlinedruckerei und einer konventionellen Druckerei?

Es lässt sich eindeutig beobachten, dass die Anzahl der Onlinedrucker stetig wächst und dass viele Druckereien um die Ecke mit langer Tradition so langsam verschwinden. Aber heißt das unbedingt, dass Onlinedrucker besser sind als konventionelle Druckereien? Nein, eine Druckerei mit einem stationären Standort, kann genauso gut und günstig produzieren wie eine Onlinedruckerei. Beide Geschäftsausrichtungen haben Ihre individuellen Vorzüge.

Online-Druckereien bieten genauso wie traditionelle Druckereien vom Digitaldruck bis zum Rollenoffsetdruck grundsätzlich alles an. Doch der Unterschied ist der, dass sich die Onlinedrucker die einfache und schnelle Abwicklung über Ihre Onlineplattformen zu Nutze machen. Durch die hohe Anzahl an Aufträgen, die so abgewickelt werden können, entstehen Sammelformen und mehrere Aufträge werden zusammen gedruckt. Hierdurch entsteht die größte Kostenersparnis, die an den Kunden weitergeben wird. Über die Plattform und einer zusätzlichen Servicehotline werden alle Prozesse wie Auftragserteilung, Rückfragen oder Reklamationen abgewickelt. Der Kunde selbst liefert die druckfertigen Daten an und die Druckerei führt den Druck aus. Persönlichen Kundenkontakt, die Möglichkeit der Druckabnahme oder einer Werksführung gehören hier jedoch nicht zum Serviceangebot. Gegenüber kleineren Druckereien, verfügen große Onlinedrucker häufig über große Budgets für die modernste Technik und die effektivsten Prozessabläufe. Die Kunden profitieren anhand von kurzen Prozesszeiten und guten Konditionen. Gerade bei standardisierten und einfachen Produkten, ohne großen Beratungsaufwand, sind Onlinedruckereien sehr stark.

Ist es für Sie als Kunde jedoch wichtig ein persönliches Gespräch, einen persönlichen Berater und eine qualifizierte Beratung zu bekommen, dann sollten Sie sich für eine konventionelle Druckerei Ihres Vertrauens entscheiden. Konventionelle Druckereien bieten häufig eine transparente Produktion, ein größeres Serviceangebot, wie zum Beispiel die Druckdatenerstellung oder Optimierung, Satzarbeiten, eine persönliche Fachberatung und die Möglichkeit einer Andruckabnahme. Oder Sie benötigen eine Nachproduktion, wollen aber dennoch eine Kleinigkeit ändern? Kein Problem für eine Druckerei mit einer Vorstufenabteilung. Ihr Anliegen wird schnell umgesetzt und die Daten werden direkt für den Druck vorbereitet. Sie als Kunde können den Druckprozess begleiten und haben immer eine Anlaufstelle für Ihre Fragen und Anliegen.

In einer konventionellen Druckerei wird in den meisten Fällen Auftrag für Auftrag produziert. Das Hauptaugenmerk liegt immer auf dem aktuell zu produzierenden Auftrag. Farbfehler, Unregelmäßigkeiten in der Papierbeschaffenheit oder andere Fehlerteufel werden schnell lokalisiert und können im besten Fall direkt eliminiert werden. Ein Eingreifen in einen laufenden Druckvorgang ist zu jeder Zeit möglich. Direkter Kundenkontakt und absolute Problemlösungsorientierung sprechen für klassische Druckereien. Im Mittelpunkt stehen der persönliche Kundenkontakt, die Kundenbindung, die individuelle Gestaltung von Produkten und die Umsetzung beratungsintensiver Aufträge. Der Fokus ist hier, auf den Kunden und seine Wünsche gerichtet.

Beide Unternehmensausrichtungen haben Ihre individuellen Vorzüge und Anspruchsgruppen. Es liegt an Ihnen, sich je nach Auftrag, Umfang und Erwartungshaltung für ein Druckereikonzept zu entscheiden. Wichtig ist nur, dass Sie sich genau über Ihren potenziellen Produzenten informieren und Sie sich von dessen Qualität überzeugen lassen können. Denn der Kunde sollte immer noch der König sein!

Tipp 5: Durch Druckveredelung zum „Wow-Effekt“ beim Kunden

Was versteht man unter einer Druckveredelung, welche Arten von Veredelungen gibt es und welche Wirkung haben Druckveredelungen auf die wichtigste Komponente, – unsere Kunden? Genau diese Fragen, wollen wir mit unserem neuen Beitrag zum Thema Druckveredelungen beantworten.

Zu Druckerveredelungen zählen alle Prozessschritte die während oder nach dem Druckvorgang als i-Tüpfelchen dem Produkt beigefügt werden. Sie sind nicht Teil eines standardisierten Prozesses, werden jedoch häufig in einem Prozessschritt mit Produktion und Weiterverarbeitung umgesetzt.
Druckveredelungen steigern nicht nur den Wert eines Produktes, sondern sie sind auch tatkräftig daran beteiligt, wenn ein Produkt zum Verkaufsschlager und Kundenliebling wird.
Durch eine hochwertige Optik und spannende Haptik, werden die Kunden direkt angesprochen und indirekt beeinflusst. Durch entstehende Begeisterung steigt die Kaufbereitschaft und der zu zahlende Preis rutscht häufig in den Hintergrund. Kunden wollen begeistert und überrascht werden und genau diese Erwartung an ein Produkt, kann durch eine spannende und aufwendige Veredelung erreicht werden.

Veredelungen helfen uns bei der,

  1. Emotionalisierung
  2. Differenzierung
  3. Aufwertung
  4. und Identifizierung von Produkten.

Die aktuellen Arten der Druckveredelung

  • Kaschieren / Cellophanieren
  • Prägen
  • Lackieren
  • Beflocken
  • und Laserstanzen

Dem Veredelungsprozess sind für die Zukunft kaum Grenzen gesetzt, wodurch immer wieder neue sich jedoch grundsätzlich ähnelnde Fertigungstechniken und Prozesse auf den Markt kommen. Das Rad der Veredelung, kann natürlich nicht mehr neu erfunden werden, jedoch zeigen die aktuellen Trends, dass die reale Wirkung und das haptische Erlebnis im Mittelpunkt steht und die größte Wirkung beim Kunden erzielt. Genau auf diese Absicht hin, werden die Veredelungsprozesse weiterhin verfeinert und optimiert.

Das Kaschieren / Cellophanieren

Beim Kaschieren, wird eine Folie auf das Produkt übertragen, wodurch sich einige Vorteile ergeben. Die Folie veredelt nicht nur ein Produkt, sondern schützt auch vor Schmutz, Feuchtigkeit und Abnutzung. Durch das Kaschieren, wird dem Produkt eine edle und hochwertige Optik verliehen.

Die gängigen Folienarten beim Kaschieren sind:

  • Hochglanzfolien
  • Matt- oder seidig matt Folie
  • strukturgeprägte Folien
  • Softfolien
  • metallisierende Folien
  • irisierende Folien wie Gold-, Silber- oder Perlmutteffekt
  • lackierte Folien
  • vorgeprägte Folien.

Das Folienkaschieren gilt als eine der simpelsten Druckveredelungen unter allen Methoden. Jedoch sollte das Kaschieren in seiner Wirkung nicht unterschätzt werden. Eine Folie mit tollen Effekten und einer spannenden Haptik erzielt immer eine nachhaltige und positive Wirkung beim Kunden. Versprochen.

Das Prägen

Beim Prägen werden mit einem Prägestempel, ganz ohne Farben und Folien Elemente des bedruckten Druckstoffes hervorgehoben (Hochprägung) oder vertieft (Tiefprägung). Hierbei gibt es verschiedene Prägeverfahren.

Blindprägen:
Das Blindprägen, wird auch 3D-Verfomrung genannt. Hierbei wird der bedruckte Druckstoff dreidimensional verformt, ohne das dabei wie beschrieben, Farben oder Folien eingesetzt werden. Durch das Blindprägen, können präzise Kanten, unterschiedliche Winkel und hoch- sowie tiefgeprägte Elemente umgesetzt werden.
Durch diese Prägetechnik, können optische und haptische Effekte besonders gut hervorgebracht werden. Gerade das mehrstufige Blindprägen, erzielt oft eine besondere Aufmerksamkeit, da Höhen sehr gut dargestellt und nachempfunden werden können.
Ein kleineres Manko gibt es jedoch, die Prägeformungen sind leider immer auf der Rückseite des Material ersichtlich. Aber auch dieser Nebeneffekt, kann etwas hermachen.

Reliefprägen:
Das Reliefprägen, gilt auch als „DAS“ haptische Highlight. Linien, Schriften und Ornamente werden hier mehrdimensional in Form gebracht. Innerhalb einer Prägung kann es daher mehrere Höhen- und Tiefenunterschiede geben. Das klingt natürlich sehr ähnlich wie das Blindprägen, aber es gibt einen besonderen Unterschied. Beim Reliefprägen, werden statt einem Werkzeuge, zwei Werkzeuge verwendet, wodurch auch kleinste Details herausragend dargestellt werden.
Einige Veredelungsfirmen bieten bereits Kombinationen aus unterschiedlichen Verfahren, wie zum Beispiel die Heißfolienprägung an. Diese Prozessmethode, besteht aus der Kombination von heiß aufgebrachter Folie und Blindprägung und macht vor allem optisch einiges her.

Das Lackieren

Eine Veredelung durch lackieren, kommt häufig zum Einsatz bei der Buchveredelung. In den meisten Fällen, wird vollflächig als Schutzschicht oder partiell für Konturen lackiert. Dabei wird meistens Dispersionslack (Wasserlack) oder UV-Lack verwendet.

Es gibt jedoch natürlich viele weitere spannende Lacke wie,

  • Sandlack, welcher Quarzsand enthält.
  • Relieflack, dieser erzeugt einen dreidimensionalen Prägeeffekt.
  • Softtouchlack, liefert eine samtweiche Oberflächenbeschichtung.
  • Iriodinlack, wirkt perlmuttartig durch Pigmente.
  • Glitzerlack, enthält Glitzerpigmente.
  • Silber- und Goldlack.
  • Thermolack, welche bei Temperaturwechsel die Farbe ändert.
  • Duftlacke, welche Duftstoffe enthalten.

Das Beflocken

Bei der Beflockung geht es um das feinfüllige Erlebnis mit einem Produkt. Hierbei werden je nach Wunsch, lange oder feste Fasern auf das Produkt durch Klebstoff aufgetragen. Die anschließende Festigkeit und Länge der aufzutragenden Fasern, entscheidet über die plüschig weiche, samte oder borstige Haptik des Produkts.
Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung der Klebstoffe, ist die Beflockung mittlerweile abriebfest und strapazierfähig.
Bei Printprodukten empfiehlt es sich, im einfarbigen Bereich zu verweilen. Bei mehrfarbiger Beflockung steigt der Aufwand und die Kosten erheblich. Allgemein gehört das Beflocken im Printbereich, zu einem der teuersten und aufwendigsten Verfahren. Die Kosten-Nutzen-Rechnung der Beflockung, kann sich jedoch schnell beim Kunden rentieren. Denn beflockte Produkte, sind beliebt, selten, auffallend und etwas ganz besonderes.

Das Laserstanzen

Das Laserstanzen oder auch Laser Cut genannt, hat in den letzten Jahren erheblich an Nachfrage und Beliebtheit gewonnen. Beim Laserstanzen können filigrane Linien, Muster, Oberflächen, Gravuren und vieles mehr umgesetzt werden. Das Laserstanzen kommt häufig zum Einsatz bei:

  • Gruß-, Einladungs-, Weihnachts- oder Visitenkarten,
  • Geschäftsberichte,
  • Kalender,
  • und Katalogen.

Ein kleinerer Nachteil des Laserstanzen ist es, dass nach dem Lasern ein Schmauchrand zu sehen ist. Dieser Rand entsteht durch die hohe Hitze beim Lasern und kann leider nicht verhindert werden. Trotz des kleineren Nachteils, können mit dem Laserstanzen Produkte toll veredelt und individualisiert werden.

Unser Fazit

Wer Wert auf ein Produkterlebnis und etwas Besonderes legt, der sollte immer über eine Druckveredelung nachdenken. Nur so können Erlebnisse erlebt und Emotionen geweckt werden.

Wir mögen´s Edel und beraten Sie gerne bei der richtigen Druckveredelung für Ihr Produkt.

Tipp 4. Die richtige Papierauswahl

Die Haptik war immer schon eines der stärksten Werbeelemente im Marketing. Sie stärkt unser Erinnerungsvermögen, vermittelt Informationen und lässt uns die Vision des Produktes spüren.
Werbemittel die unmittelbar berührt und erlebt werden können, wirken intensiver und verankern sich länger in unseren Köpfen.
Zur Haptik zählen auch die Struktur und das Gewicht. Wirkt ein Werbemittel wie zum Beispiel eine Broschüre schwer und weist eine schöne Struktur auf, schließen wir häufig auf ein höherwertiges und edles Produkt. Anders wäre es bei einem weichen instabilen Flyer dieser würde höchstwahrscheinlich direkt in der Mülltonne landen. Somit wäre die Werbewirkung verloren und die Investition verpufft.
Wird ein Werbemittel zielführend eingesetzt, so kann allein die haptische Erfahrung mit dem Produkt einen Kaufimpuls des „haben Wollens“ auslösen. Wir mögen es, wenn es sich anfassen lässt und gut anfühlt.
Den letzten Schliff können gut ausgewählte und eingesetzte Veredelungen geben. Diese stärken zusätzlich die Werbewirkung und Kaufabsicht beim Kunden.

Die Druckindustrie hat sich seit einiger Zeit auf den Trend der Veredelungen eingestellt und bietet mittlerweile zahlreiche Einsatzformen und Ausführungen. Der Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Es sollte jedoch nie der Kunde als Fokus aus den Augen verloren gehen. Kein tolles Design, keine tolle Haptik und auch keine exklusive Veredelung bringt etwas, wenn die Zielgruppe verfehlt wird.

Wann welches Papier? – Wir geben Tipps

Offsetpapier

  • Offsetpapier eignet sich gut für viele Produkte, die später handschriftlich verwendet werden sollen wie zum Beispiel Briefbögen, Notizblöcke uvm.
  • Im Druck, kann es reibungslos von beiden Seiten bedruckt werden.
  • Es hat eine raue Oberfläche und besitzt einen hohen Weißgrad.
  • Die Oberfläche ist offenporig, wodurch die Druckfarbe tief in das Papier einzieht und Bilder ggf. nicht ganz scharf wiedergegeben werden.

Bilderdruckpapier

  • Wie der Name schon verrät, eignet sich dieses Papier zur fotorealistischen Wiedergabe von Bildern.
  • Die Oberfläche ist gestrichen und in den Ausführungen matt, seidenmatt oder glänzend erhältlich.
  • Die Grammatur liegt bei 70 bis 400.
  • Das Papier eignet sich gut für Broschüren, Kataloge, Flyer, Kalender uvm.
  • Die Druckfarbe wird kaum aufgesaugt, wodurch Konturen und Farbabgrenzungen deutlich erkennbar sind.

Recyclingpapier

  • Schont die Umwelt und wird bei weniger Wasser- und Energieverbrauch produziert als herkömmliches Papier.
  • Es hat meistens eine ungestrichene Oberfläche, wirkt leicht rau und ist natürlich in der Haptik.
  • Ein umweltbewusstes und naturschutzorientiertes Unternehmensimage wird gestärkt.
  • Es ist in vielen verschiedenen Papiersorten für jegliche Produkte erhältlich.

Naturpapier

  • Gilt als ein Universalpapier.
  • Ist nicht beschichtet oder veredelt. Lediglich in seltenen Fällen geglättet, um eine bessere Bedruckbarkeit zu garantieren.
  • Weist eine natürliche, angenehme und feste Haptik auf.
  • Wird häufig für Grußkarten, Visitenkarten, Einladungen, und auch Büromaterial verwendet.

Papier ist nicht gleich Papier. Daher sollten immer Muster besichtigt werden, bevor eine Entscheidung gefällt wird. Das Papier sollte in jedem Fall, zum individuellen Werbemedium passen. Ebenso sollte, auf die Qualität und Herkunft geachtet werden. Die Begeisterung und Verankerung beim Kunden entscheidet über unseren Erfolg und die Wirkung unserer Bemühungen.

Papier ist nicht gleich Papier.

Tipp 3: Farbe kann mehr

Farbe kann mehr! Genau diese Aussage möchten wir heute versuchen näher zu begründen. Farben können uns in unserem Denken und Handeln beeinflussen. Farben haben Einfluss auf unsere Empfindungen und Reaktionen in bestimmten Situationen oder auf bestimmte Objekte und Produkte.
Die geeignete Auswahl einer Farbe, kann u.a. über den Erfolg oder Misserfolg von Produkten und Marken mit entscheiden. Die Auseinandersetzung mit einer geeigneten Farbe für Produkte, Marken oder einer gesamten Corporate Identity eines Unternehmens, ist Bestandteil eines jeden Planungs- und Realisierungsprozesses.
Wir können anhand von Farben Marketing- und Werbeziele voranbringen oder erreichen. Jede Verpackung, jedes Design, jedes Werbemittel oder jedes andere Element wird erst durch die richtige Farbenwahl lebendig und ausdrucksstark.
Farbe beeinflusst den Menschen in seinem Kaufverhalten. Wir würden nichts kaufen, wenn uns die Farbe des Produktes abschreckt. Farbe kann uns Aufschluss über Qualität geben und zur Ablehnung führen. Ansprechende Farben wecken unser Interesse, sie lassen uns fühlen, schmecken und riechen. Sie vermitteln uns die Intention eines Produktes.
Farben sollten gezielt und bewusst gewählt werden, um die gesteckten Ziele erreichen zu können. Ist ein Produkt oder eine Marke einmal mit einer Farbe in den Köpfen verankert, ist es sehr schwer, diese Verankerung zu lösen und neu zu verknüpfen.


Produktentwicklung -> Zieldefinition -> Farbwahl -> Marketingstrategie

Allgemeine Fakten zur Bedeutung von Farben

  • In der Modeindustrie werden gerne leichte Farben wie rosa, hellblau und Co. verwendet. Diese erwecken immer ein Gefühl von Frische und Freude. Dunkle Töne wirken hier, häufig elegant und steril.
  • Farbe hat in unterschiedlichen Kulturen eine unterschiedliche Aussagekraft. Hier sollten Marketer immer auf Ihre Zielgruppe achten und die kulturellen Hintergründe in die Planung mit einbeziehen.
  • der Umgang mit Farbe, ist über Jahrhunderte antrainiert. Braun steht häufig in Verbindung mit etwas schlechtem bzw. verfaultem und grün mit Gesundheit und Frische.
  • Rot und Blau gelten immer noch als die beliebtesten Farben.
  • moderne Farben sind sehr beliebt und vermitteln häufig ein junges und frisches Image.
  • 92,6% geben an, dass Sie bei einem Kauf von einem Produkt auf die visuelle Präsentation achten.
  • anhand von starken Farben, können uns Marken bis zu 80% länger in Erinnerung bleiben.
  • in der Werbeindustrie werden 42% mehr farbige Artikel gelesen als farblose.
  • ansprechende Farben können die Lesebereitschaft um 40% steigern.
  • 73% können anhand von Farben, Sachzusammenhänge besser verstehen, als ohne.
  • Farben nehmen jeden Tag Einfluss auf unser Leben und repräsentieren nicht allzu selten unsere Persönlichkeit.

Die wichtigsten Farbtypen und dessen Bedeutung

ROT

  • Erweckt Emotionen und gilt häufig als Warnsignal
  • Steht für Liebe und Passion
  • Kann den Appetit anregen und Kaufimpulse setzen.

ORANGE

  • Steht für Enthusiasmus, Aufregung, Rabatte, Selbstbewusstsein und Warnung
  • Regt Konsumenten zum Kauf oder zum Anmelden an
  • Kann Kaufimpulse setzten
  • Ruft im schlechtesten Falle Aggressionen hervor.

GELB

  • Vermittelt Optimismus, Wärme und Sonnenlicht
  • Fördert Kommunikation, Aufmerksamkeit und Fröhlichkeit
  • Steht häufig für Jugend und Klarheit.

GRÜN

  • Steht für Gesundheit, Geld, Wachstum und Natur
  • Wird häufig in Verbindung mit Entspannung, Reichtum, Sensibilität und Frische gebracht.

BLAU

  • Steht Symbolisch für Frieden, Himmel, Ruhe und Wasser
  • Kann den Appetit hemmen
  • Fördert die Produktivität
  • Häufig fokussiert auf Männer
  • Vermittelt Sicherheit und Vertrauen.

LILA

  • Steht für Erfolg, Weisheit, Königlich, Reichtum, Kreativität und Fantasie
  • Findet häufig Einsatz im Bereich Beauty und Wellness
  • Wirkt beruhigend und entspannend.

Tipp 2: Alles rund um gelungene Typografie

Das Wort Typografie entsteht aus zwei Wörtern, Typos = geprägt oder Form und Graphen = schreiben. Wortwörtlich übersetzt, bedeutet Typografie >> Gestalten mit Satzschrift <<.
Eine gelungene Typografie ist für die Wirkung von Werbemitteln, Markenbildung und Web entscheidend. Im Allgemeinen gibt es drei Kategorien, die Typografie beschreiben.

Makrotypografie:
Beschreibt den Gestaltungsaufbau, die Ästhetik, die Komplexität und den didaktischen Nutzen von visuellen Kommunikationsmitteln.

Mikrotypografie:
Auch bekannt als Detailtypografie. Sie beschreibt die Schrift und Ihre Anwendung.

Lesbarkeit:
Beschreibt die bessere Lesbarkeit von Schriften und Schriftsätzen durch Historie, Thesen, Tipps und Kriterien.

Typografie dient zur

  • Orientierung
  • Sicherheit
  • Schutz
  • Geschichte

Wir konsumieren täglich Typografie und nehmen auf Informationsebene bewusst vermittelte Fakten und Daten auf. Die Gestaltung der Typografie beeinflusst uns jedoch unbewusst.

Im Bereich Branding und Marketing ist Typografie ein absolut wichtiges Werkzeug. Marken und Werbetreibende machen sich die manipulierende Wirkung von Typografie für Ihre Zwecke zu nutzen. Logos werden durch bewusst eingesetzte Schriften und Farben mit Werten aufgeladen. Die Typografie eines Logos spiegelt die Persönlichkeit der Marke wider und ruft Assoziationen und Emotionen bei uns hervor. Speziell ausgewählte Schriftzüge können unsere Sinne beeinflussen und lassen uns riechen, schmecken und fühlen. Typografie wird zum Storyteller und besitzt eine enorme Macht, Menschen in Ihrem Denken zu beeinflussen.

Die Wirkung von Typografie wird beeinflusst durch

  • Design
  • Inhalt
  • Erfahrungshintergrund
  • Gestaltung

Typografie transportiert Nachrichten, lädt Marken auf und wird häufig zum Markenzeichen.

Grundsätzliches zu Typografie in der Anwendung

Bei Typografie geht es nicht nur um die richtige Gestaltung, sondern auch um den richtigen Einsatz und die richtige Anwendung. Daher sollten die folgenden Tipps immer beachtet werden.

Die Zeilenlänge

  • Es sollte immer auf einen optimalen Lesefluss geachtet werden.
  • Je nach Medium sollte nochmal beim Zeilenabstand differenziert werden.
  • In Magazinen, Katalogen und Co. sollten ca. 6 – 10 Wörter bzw. 40 – 60 Zeichen in einer Zeile stehen.

Der Zeilenabstand

  • Der Zeilenabstand verbessert den Lesefluss und das Erscheinungsbild.
  • Es sollte mindestens ca. 1/5 der jeweiligen Schriftgröße betragen.
  • Je länger eine Zeile, desto größer sollte der Zeilenabstand sein.
  • Schriftart, -größe und Zeichenbreite nehmen Einfluss auf den Zeilenabstand.
  • Der neue Zeilenanfang sollte schnell und simple vom Auge erfasst werden können.

Die Satzart

  • Wir unterscheiden zwischen dem Block- und Flattersatz.
  • Der Flattersatz kann linksbündig, rechtsbündig und mittig platziert werden.
  • Bei umfangreichen Texten, sollte jedoch der Blocksatz zum Einsatz kommen.
  • Wenn möglich sollten max. drei Worttrennungen an den Zeilenenden untereinander stehen.
  • Eine richtige Grammatik und Rechtschreibung sollte selbstverständlich sein.

Egal wie und in welcher Form Typografie eingesetzt wird – sie hilft uns dabei unsere Nachrichten zu transportieren und greifbar zu machen.

Tipp 1: Die Vorbereitung der richtigen Druckdaten

Durch das gezielte Vorbereiten eurer Druckdateien, könnt ihr einen einfachen und schnellen Produktionsfluss im Druck unterstützen.

Als erstes geben wir euch wichtige Tipps zur Erstellung der richtigen Layoutdatei.

Schritt 1: Was möchten wir und wie soll es aussehen?
Zu Beginn sollte natürlich festgelegt werden, um welches Format es sich handeln soll. Denn jedes Werbemittel ob Flyer, Broschüre oder Kundenmagazin besitzt ein individuelles Format. Habt Ihr euch für ein Format entschieden, dann geht es ans logische Denken. Gerade bei ausgetüftelten Flyer-Formaten kann es hierbei durchaus mal etwas komplizierter werden. Wichtig ist es zu entscheiden, welche Größe euer Endprodukt haben soll.
Allgemein wird zwischen dem offenen und dem geschlossenen Endformat unterschieden. Das offene Endformat beschreibt Euer Produkt im komplett aufgeklappten Zustand.

„Ihr habt ein typisches DIN A4-Heft vor euch liegen und klappt dieses auf. Durch das Aufschlagen des Heftes, entsteht aus dem DIN A4-Heft ein DIN A3 Bogen – Der DIN A3 Bogen spiegelt dann, euer offenes Endformat wieder.“

Das geschlossene Endformat beschreibt die endgültige Größe eures Produkts. Die Layoutdatei wird immer in diesem Format angelegt.

Schritt 2: Die richtige Layoutdatei
Wenn das Format steht, muss das Ganze noch am Pc im richtigen Format angelegt werden. Diese Datei nennt man dann „Layoutdatei“. Anhand dieser Datei bereitet die Druckvorstufe der Druckerei den endgültigen Druck eurer Produkte vor. Wichtig hierbei ist es, dass immer das Endformat zuzüglich einer Beschnittzugabe benötigt wird. Genauer gesagt muss über den eigentlich Rand des Produktes hinaus, ein gefüllter Bereich angelegt werden. Dieser Bereich muss mit der jeweiligen Hintergrundfarbe oder der jeweiligen Grafik gefüllt sein. Durch die Beschnittzugabe wird gewährleistet, dass beim Beschnitt während des Druckens keine weißen Ränder an der entsprechenden Schnittkante entstehen. Beim Anlegen der Datei, kann auf Farbmarken etc. verzichtet werden, wenn überhaupt werden nur Schnittmarken benötigt.

Hinweis: Bilder, Texte oder Logos werden generell immer mit einem Mindestabstand von min. 5 mm vom Rand des Endformats platziert. Ebenfalls sollte überprüft werden, ob das Layout und die Datei die gleiche Ausrichtung haben. Andernfalls kann es passieren, dass die Rückseite auf dem Kopfsteht.

„Wenn ihr nun einen A6 Flyer drucken möchtet, so ist euer Endformat 105 x 148 mm. Grundsätzlich sollte für ein gutes Druckergebnis umlaufend immer min. 3-5 mm Beschnittzugabe eingeplant werden. Das A6 Format verändert sich darauffolgend auf 111 x 154 mm bei 3 mm Beschnittzugabe. Um auf Nummer sicher zu gehen, empfehlen wir jedoch immer nochmal einen Blick in die Datenanforderungen der jeweiligen Druckerei zuwerfen.“

Schritt 3: Farbe ist nicht gleich Farbe
Damit euer Produkt strahlt und zu etwas Besonderem wird, könnt ihr euch bei der Vielfalt der Farben bedienen. Bitte hier die Papierklassen bedenken, da nicht jedes Papier dieselbe Farbwiedergabe besitz. Die Farbwerte für Druckprodukte müssen immer im CMYK-Modus angelegt werden, da beim Vierfarbdruck die Farben aus C-Cyan, Magenta, Yellow und Key (Kontrast) für das beste Farbergebnis zusammengesetzt werden. Es sollte trotz Farbangaben im CMYK-Modus, immer mit leichten Farbabweichungen gerechnet werden, da die Farbwiedergabe auf einem PC und das endgültige Druckbild leicht voneinander abweichen können.

„Wenn ihr schwarz druckt, also schwarze Texte oder Bilder auf Eurem Produkt haben möchtet, erhaltet ihr mit einem reinen Schwarz 100% K-Kanal bei Texten und Flächen mit CMYK 60/60/60/100 das beste Druckergebnis.“

Schritt 4: Welche Auflösung wird benötigt?
Die Auflösung von einzelnen Bildern bei Druckprodukten wird immer in dpi (dots per inch) angegeben. Die Angabe in dpi wird benötigt, weil die Produktdatei im laufe des Druckprozesses gerastert wird. Für eine feine und ideale Rasterung benötigt die Druckvorstufe eine gewisse Mindestanforderung an die Datei. Die Mindestanforderungen werden je nach Printprodukt unterschieden. Bei Produkten die größtenteils aus der Nähe betrachtet werden wie zum Beispiel Flyer oder Magazine, wird eine Mindestauflösung von 300 dpi benötigt. Poster oder Plakate werden hingegen häufig aus der Ferne betrachtet. Hier sollte eine Auflösung von 240 dpi ausreichen.

„Je höher die Rasterung der Druckdatei, desto feiner und detaillierter ist hinterher das Druckergebnis. Es sollte immer von Beginn an auf die richtige Auflösung geachtet werden. Spätere Anpassungen können zu erheblichen Qualitätsmängeln führen.“

Schritt 5: Damit die Schrift auch die Schrift ist.
Wie wir bereits beschrieben haben, sollten Schriften immer mit einem Abstand von min. 5 mm zum Seitenrand eingebaut werden. Des Weiteren ist es wichtig, dass Ihr die ausgewählte Schrift direkt in Euer Dokument einbettet. Durch das Einbetten in das Dokument könnt Ihr sicherstellen, dass Eure gewünschte Schrift in bester Qualität auch auf Eurem Endprodukt erscheint. Denn nicht jede Schriftart ist auf jedem PC verfügbar, deswegen solltet Ihr nur OpenType Schriften verwenden.

„Anhand von spannenden und ausgefallenen Schriften kann das Interesse der Kunden bereits beim ersten Anblick geweckt werden. Es sollte jedoch immer auf eine gut lesbare Schriftart und eine kontrastreiche Schriftfarbe zum Hintergrund geachtet werden.“

Schritt 6: Das Ziel vor Augen – Jetzt bloß nicht das Speichern vergessen!
Wenn alle Schritte 1 – 5 reibungslos umgesetzt wurden, dann geht es an das richtige Speichern eurer Datei. Bevor der Druckentwurf abgespeichert werden soll, ist es von Vorteil alles noch einmal genaustens zu kontrollieren. Hierbei sollte auf jeden Fall auf die korrekte Rechtschreibung geachtet werden. Nach der letzten Kontrolle, können nun alle Ebenen des Entwurfs auf eine Hintergrundebene reduziert werden. Abschließend solltet Ihr noch auf eine unmissverständliche Benennung der Datei und das Speichern in einer geschlossenen Datei achten. Geschlossene Dateien können anschließend nicht mehr bearbeitet werden. Hierzu zählen PDF, PG, TIFF, EPS & PS.

„Wir empfehlen euch, eine Sicherheitskopie von der noch offenen Datei bis Abschluss der Produktion zu verwahren, um bei eingeschlichenen Fehlern die Datei nochmals korrigieren zu können.“

Unten findet Ihr den Link zu unserem Dantenanforderungsblatt.

https://draeger-wullenwever.de/wp-content/uploads/2018/11/Datenanforderung.pdf